Hier findest du alle Guppy Weibchen (Poecilia reticulata) aus unserem Sortiment, von Blue Panda über Red Blond bis Tuxedo. Zu fast jeder Zuchtform gibt es das passende Männchen, damit deine Linie rein bleibt. Weibchen sorgen für Ruhe in der Gruppe und sind die Grundlage jeder Guppyzucht. Alle Tiere kommen per Express zu dir.
Die Männchen sind bunt, aber die Weibchen machen eine Guppygruppe erst stabil. Ein Guppy-Männchen wirbt den ganzen Tag um die Weibchen. Sind zu wenige da, werden einzelne Tiere ständig bedrängt, fressen schlechter und werden anfälliger. Mit genug Weibchen verteilt sich das Werben, und alle Tiere kommen zur Ruhe.
Wer züchten möchte, kommt an guten Weibchen ohnehin nicht vorbei. Sie tragen die Hälfte der Erbanlagen weiter, auch wenn man ihnen das oft nicht ansieht. Ein schlicht gefärbtes Weibchen aus einer reinen Linie ist für die Zucht deshalb mehr wert als ein buntes Tier unbekannter Herkunft.
Guppy-Weibchen werden mit 5 bis 6 cm deutlich größer als die Männchen, die nur 3 bis 4 cm erreichen. Ihr Körper ist fülliger, und die Afterflosse ist fächerförmig. Beim Männchen ist sie zum Gonopodium umgebildet, einem schmalen Begattungsorgan. Hinter dem Bauch sieht man beim Weibchen oft einen dunklen Fleck, den Trächtigkeitsfleck.
Die Färbung ist meist ruhiger als beim Männchen. Viele Weibchen zeigen die Farbe ihrer Zuchtform vor allem in der Schwanz- und Rückenflosse, manche Linien wie Red Blond, Lemon oder Black Metal Lace sind aber auch als Weibchen kräftig gefärbt.
Rechne mit zwei bis drei Weibchen je Männchen. Für eine kleine Gruppe in einem Aquarium ab 60 cm sind das zum Beispiel 3 Männchen und 6 bis 9 Weibchen. Ein einzelnes Pärchen ist keine gute Lösung, weil das Weibchen dann allein das ganze Werben abbekommt.
Wenn du deine Gruppe ergänzen willst, nimmst du am besten mehrere Weibchen derselben Zuchtform. Die passenden Männchen findest du in der Kategorie Guppy Männchen.
Guppys einer Zuchtform werden über viele Generationen auf ein bestimmtes Aussehen gezogen. Setzt du Männchen und Weibchen derselben Linie zusammen, sieht der Nachwuchs wieder aus wie die Eltern. Mischst du verschiedene Linien, entsteht meist ein bunter Mix, der von Generation zu Generation unscheinbarer wird.
Deshalb bieten wir die Weibchen möglichst passend zu unseren Männchen an, zum Beispiel Blue Panda, Cobra Red, Dumbo Ear Red Platinum, Snakeskin Blau, Red Blond Tuxedo oder Neon Blau. Auf jeder Produktseite steht, zu welchem Männchen das Weibchen gehört.
Guppys sind lebendgebärend. Nach etwa vier Wochen Tragzeit bringt ein Weibchen 20 bis 60 Junge zur Welt, die sofort schwimmen und fressen. Weibchen speichern den Samen der Männchen und können daraus mehrere Würfe bekommen, auch wenn gar kein Männchen mehr im Aquarium ist.
Weibchen, die bei uns mit Männchen zusammen geschwommen sind, können deshalb schon tragen. Rechne also auch dann mit Nachwuchs, wenn du nur Weibchen kaufst. Wenn du keinen Nachwuchs möchtest, hältst du besser eine reine Männchengruppe.
Damit ein Teil des Nachwuchses durchkommt, braucht das Aquarium dichte Bereiche mit feinblättrigen Pflanzen wie Javamoos, Hornkraut oder Schwimmpflanzen. Erwachsene Guppys fressen frisch geborene Tiere, wenn sie sie erwischen. Wer gezielt züchtet, setzt tragende Weibchen kurz vor der Geburt in ein eigenes, dicht bepflanztes Aquarium.
Guppys brauchen ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge und 54 Litern. Ideal sind 22 bis 26 °C, ein pH-Wert von 7,0 bis 8,0, eine Gesamthärte von 8 bis 20 °dGH und eine Karbonathärte von 4 bis 10 °dKH. Mittelhartes bis hartes Leitungswasser passt meistens ohne weitere Aufbereitung. Ein regelmäßiger Teilwasserwechsel hält die Tiere fit.
Gefüttert wird mit Flocken oder feinem Granulat, dazu regelmäßig Artemia, Daphnien oder anderes Frost- und Lebendfutter. Tragende Weibchen brauchen etwas mehr. Passendes Futter findest du unter Futter für Lebendgebärende.
Guppys sind friedlich und passen zu anderen ruhigen Fischen wie Panzerwelsen, kleinen Salmlern, Bärblingen und Platys. Amanogarnelen sind groß genug und passen gut dazu. Den Nachwuchs von Neocaridina-Zwerggarnelen fressen Guppys dagegen, und auch kleine erwachsene Zwerggarnelen sind nicht sicher. Kampffisch-Männchen sind Einzelgänger und werden nicht mit anderen Fischen gehalten.
Alle Zuchtformen auf einen Blick findest du in der Kategorie Guppy. Die kleineren Endler Guppys und weitere Arten wie Platys, Mollys und Schwertträger stehen unter Lebendgebärende.
Zwei bis drei Weibchen je Männchen. Die Männchen werben ständig, und nur so bekommt jedes Weibchen genug Ruhe. Ein einzelnes Pärchen ist keine gute Lösung.
Das ist möglich. Weibchen, die mit Männchen zusammen gehalten wurden, können tragen oder Samen gespeichert haben. Rechne deshalb auch ohne Männchen mit Nachwuchs.
Der Bauch wird runder und der dunkle Trächtigkeitsfleck hinter dem Bauch größer. Kurz vor der Geburt wirkt der Bauch von vorn fast eckig.
5 bis 6 cm. Männchen bleiben mit 3 bis 4 cm deutlich kleiner.
Halten kannst du sie zusammen. Für reinen Nachwuchs setzt du aber Männchen und Weibchen derselben Zuchtform zusammen, sonst entsteht ein Mix.
22 bis 26 °C, pH 7,0 bis 8,0, Gesamthärte 8 bis 20 °dGH und Karbonathärte 4 bis 10 °dKH. Mittelhartes bis hartes Leitungswasser ist ideal.
Lass den geschlossenen Beutel etwa 15 Minuten auf dem Wasser schwimmen, damit sich die Temperatur angleicht. Danach gibst du über 20 bis 30 Minuten nach und nach Aquariumwasser in den Beutel und setzt die Tiere mit einem Kescher um. Das Transportwasser kommt nicht ins Aquarium. Füttere erst am nächsten Tag.
Wir verschicken lebende Tiere von Montag bis Donnerstag per Express. Jedes Tier reist in einem Beutel mit Wasser und reinem Sauerstoff in einer Styroporbox, bei kaltem Wetter mit Heatpack. Deinen Wunschtermin wählst du im Warenkorb.